Ladeinfrastruktur in Brandenburg

Im Projekt PIOnEER wird eine Bewertung des Umfelds für die erfolgreiche Einführung kombinierter eMobilitäts- und Micro-Smart-Grid-Angebote in Brandenburger Städten und Gemeinden durchgeführt.

Pioneer herausforderung
Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Herausforderung

Jede Region und jede Stadt hat ihre ganz spezifischen Gegebenheiten und Anforderungen. So auch das Bundesland Brandenburg, welches mit Potsdam sowie dem Berliner Umland und den naturreichen Kommunen ganz unterschiedliche Bedingungen für erfolgreiche eMobilitätskonzepte bietet – ganz ähnlich dem Wunsch Schleswig-Holsteins fördernde und nachteilige Eigenschaften für Elektromobilität zu identifizieren und bewerten.

Herangehensweise

Unter Leitung des Reiner Lemoine Institut (RLI) wird im Projekt PIOnEER eine Bewertung von lokalen Gegebenheiten für kombinierte eMobilitäts- und Micro-Smart-Grid-Standorte durchgeführt. Das InnoZ ist verantwortlich für die Ausführung einer multikritellen Analyse (AHP-Analyse) sowie der Geoanalyse der Gemeinden auf Basis von ausgewählten Geodaten. Mit den Projektpartnern wird im Projekt ein Kriterienkatalog erstellt und die Kriterien in ihrer Wirkungsstärke mittels AHP-Analyse gewichtet. Dieser Schritt dient zur Bildung einer Kriterien- und Indikatorenstruktur, die Hinweise auf die Erfolgsaussichten von integreiten Elektromobilitätskonzepten bieten. Die Kriterien decken dabei sozioökonomische, ökonomische, energie- und mobilitätsbezogene Eingangsgrößen ab.

Pioneer herangehensweise 1
In Expertenworkshops wird die Gewichtung der Faktoren bestimmt
Pioneer herangehensweise 2
Parameter- und Indikatorenstruktur

Ergebnisse

Das Ergebnis ist ein Ranking von Brandenburger Gemeinden, welche als Tabelle wie auch in einer interaktiven Karte dargestellt werden. Deutlich wurde, dass die gemeinsame Bewertung über das multikriterielle Verfahren zu einer dominanten Gewichtung der Landesförderung im Rahmen der regionalen Wachstumskerne geführt hat. Diese Kommunen führen das Ranking an. Auch das Bevölkerungspotential im Umland von Berlin sowie die positiven Werte verschiedener weiter Faktoren spiegelten sich in der positiven Einschätzung dieser Region wider. Abseits dieser Faktoren traten vor allem Kommunen hervor, die besonders relevante Energieinfrastrukturen besitzen. Die Bewertungszusammensetzung kann als Grundlage für eine gemeindespezifische Strategie genutzt werden.

Interaktive Karte mit Ergebnissen bzw. dem Score der AHP-Analyse

Aufbereitung der Ergebnisse auf Gemeindeebene

Projekt

Laufzeit: 2016
Kunde/Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
Ort: Brandenburg

Services

  • Zusammenführung von Geodaten aus unterschiedlichen Quellen
  • Bereitstellung eigener Daten
  • Konzeption und Begleitung des Bewertungsprozesses
  • Berechnung der Bewertung und Anwendung auf Gemeindeebene

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Projektleiter Benno Bock
Benno.Bock@innoz.de